Feierliche Eröffnung des neuen akademischen Jahres

4. September 2017

30 neue Studierende aus allen Teilen der Welt, darunter Kenia, Ägypten und Indien, fanden den Weg an die Hochschule Trumau, um hier in dieser speziellen akademischen und geistlichen Atmosphäre zu leben und zu studieren. Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment für die „Neuen“, wenn sie der ITI-Gemeinschaft vorgestellt werden. Aber der festlichen Immatrikulation, heuer zum ersten Mal im neu adaptierten großen Saal, ging die Eröffnungsmesse in der Byzantinischen Kapelle des Schlosses, dem Hauptgebäude der Hochschule, voraus. Es war eine große Ehre und Freude, Altabt Gregor Henckel von Donnersmarck OCist, Stift Heiligenkreuz, als Hauptzelebranten begrüßen zu dürfen. Die Hochschule ist Altabt Gregor auf besondere Weise verbunden. Ihm ist es zu verdanken, dass die Hochschule heute in diesem wunderbaren ehemaligen Heiligenkreuzer Gutshof ansässig ist. Seither hat sich die Zusammenarbeit mit Heiligenkreuz auf akademischer und geistlicher Ebene stetig vertieft. Diese guten Beziehungen  wurden auch durch die Anwesenheit des Rektors der Hochschule Benedikt XVI.,  Pater Karl Wallner OCist, unterstrichen. Der Pfarrer von Trumau, Pater Pio Suchentrunk OCist, gehört ja sozusagen als Seelsorger ohnehin bereits zur ITI-Familie.

Einleitend betonte ITI-Rektor, Prof. Dr. Christiaan Alting von Geusau, dass gerade diese beiden Hochschulen in Heiligenkreuz und Trumau – mit ihrer je eigenen akademischen Tradition – und dem neu hinzugekommenen katholischen Gymnasium, Schola Thomas Morus (STM), dem Badener Raum eine besondere geistliche und geistige Ausstrahlung verleihen würden.

Baut Brücken

In seiner Eröffnungsansprache bezog sich der Rektor dann auf Nächstenliebe, Gemeinschaft und Göttliche Offenbarung, die als Schlüsselelemente das Studium und das Leben am ITI ausmachen würden. „So möge dieses neue akademische Jahr ein Jahr der Begegnung werden – zuerst mit Christus, dann mit Studium und Gemeinschaft. Lasst Euer Leben durch diese Begegnungen formen“, wandte sich Prof. Geusau an die Erstsemestrigen, „damit Menschen, die Euch begegnen, auch Christus begegnen.“

In seinen weiteren Ausführungen nahm der Rektor auf Papst Franziskus Bezug, der immer wieder einmahne, Brücken zu bauen, nicht Mauern der Gleichgültigkeit, des Egoismus und der Heuchelei: „Sprecht miteinander und nicht übereinander.“

„Nur Christus kann uns in einer geteilten Welt der Krisen und Konflikte retten, aber er ruft uns alle auf, eine Keimzelle der Hoffnung und des Lichts zu sein, um andere zu ihm zu bringen. Lasst unseren Campus – durch die Art und Weise, wie wir hier leben – zu so einer Keimzelle werden.“, schloss der Rektor.

Im Anschluss an diesen Festakt lud die Hochschule zu einem gemeinsamen Mittagessen im Innenhof des Campus ein.